Expansion des Universums

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Expansion des Universums

Beitragvon julian apostata » So 21. Jul 2013, 06:51

Ralf Maeder hat geschrieben:1. Es wird dort gesagt, dass man in die Vergangenheit der HS schauen kann. Mir war nicht bewusst, dass man ausser den etwa 3K der HS auch anderes messen kann (vermutlich hoeher), wenn man weiter zurueckschaut!? Ich sehe immer nur die Bilder, wo die 3K HS immer feiner aufgeloest wird. Ich dachte, sie waere eine Art Energiewolke, die gleichmaessig ueber das gesamt beobachtbare Universum verteilt sei und mit ihr expandiert, also keine Bereiche gaebe, die wesentlich hoehere messbare Werte hergeben? Habe ich das also immer missverstanden?


Dass liegt daran dass die Masse auch schon im frühen Universum nicht gleichmäßig verteilt war. Wärs anders gewesen, so gäbs uns nicht.

Und der Hubbleparameter war viel höher.

Bild

Du brauchst nur die Grafik anschauen und 1.Zeitableitung/Stammfunktion rechnen . Man sieht dann: H ist näherungsweise proportional zu a^(-1,5). Mit anderen Worten: War damals das Universum noch 1000 mal so klein wie heute so war die Ausdehnungsrate ca 31 000 mal so hoch.

Wenn jetzt so ein Photon in eine Materieansammlung fällt und auf der anderen Seite wieder raus kommt, so hat es beim “Hineinfallen” mehr Energie hinzu gewonnen, als es beim Weg nach draußen verloren hat, weil zu einem späteren Zeitpunkt die Materieansammlung sich ausgedehnt hat und an Anziehungskraft verloren hat.

Die Unterschiede von einigen Mikrokelvin sind also ein Fingerabdruck der ungleichmäßigen Verteilung.

Ralf Maeder hat geschrieben:2. Es wird gesagt, dass die vorhandene Materie nicht ausreiche, um die beobachtete Rotverschiebung verursachen zu koennen.
Es wird heutzutage jedoch davon ausgegangen, dass es weitaus mehr Dunkle Materie als herkoemmliche gaebe. Wie saehe das Szenario mit dieser zusatzlichen Materie aus?


Wie sähe das Szenario ohne diese zusätzliche Materie aus? Gar nicht sähe es aus, weil dann niemand da wäre, der es beobachten könnte.

Vielleicht sind aber Universen, wo niemand drin ist der Normalfall. Denn lebensfreundliche Bedingungen sind so unwahrscheinlich dass man sagen kann. Dass es uns gibt, das gibt’s doch gar nicht!

Aber bei einer unendlichen Zahl von Universen kann so was schon mal passieren.

Ralf Maeder hat geschrieben:Jetzt mal eine Nebenfrage. Worauf begruendet sich die Annahme, dass der Beginn dieser Expansion vor rund 13.4 Milliarden Jahren geschah?


Du hast im Universum standardisierte Glühbirnen, deren absolute Helligkeit man kennt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Supernova#Thermonukleare_Supernovae_vom_Typ_Ia

Und die Theoretiker und Mathematiker haben jede Menge Weltmodelle, die logischerweise fast Alle falsch sind.

Jetzt können die Mathematiker sagen: Wenn Modell xy richtig wäre, so müsste man eine ganz bestimmte Beziehung zwischen Rotverschiebung und Helligkeit der Standardkerzen beobachten.

Und die Standardkerzen lassen tatsächlich ein ziemlich einfaches Modell vermuten, so wie ich es dar gestellt habe.

Und eine Welt ohne „Raumregen“ passt halt überhaupt nicht zu den Beobachtungsdaten.
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Jondalar » So 21. Jul 2013, 07:09

McDaniel-77 hat geschrieben:wenn du dir die Sonne ansiehst, wie kommst du darauf, dass sie einen hohen Druck und eine hohe Temperatur hat?

Wenn ich die Sonne sehe, dann fällt mir die 6.000 K Oberflächentemperatur und die 2.000.000 bis 10.000.000 K heiße Sonnenatmosphäre auf. Der Sonnenwind ist auch nicht ohne und kann nicht durch die geringe Oberflächentemperatur von 6.000 K erklärt werden.

Außerdem beschleunigt der Sonnenwind mit zunehmenden Abstand von der Sonne, d.h. so etwas wie "Gravitation" wirkt nicht auf den Sonnenwind.

Ein Ball kann sich ausdehnen und schrumpfen, eine kompakte Kugel kann das nicht, den Materie ist inkompressibel.

Ich glaube auch nicht, dass wir 10 Milliarden Lichtjahre weit sehen können, meiner Ansicht nach dürfte die Sichtweite erheblich geringer sein. Einfache geometrische Überlegungen führen zu diesem Schluss - Stichwort Strahlensatz.


Hallo Mc,

ich komme darauf, weil - ich weiss, Du lehnst auch das ab ;) - die Gravitation die Moleküle zusammendrückt und Druck Wärme erzeugt - ganz klassisch. Ein Dieselmotor funktioniert nach diesem Prinzip, der Druck lässt das Gasgemisch warm werden und schliesslich entzündet es sich und expandiert - ob der Druck nun mechanisch oder gravitativ aufgebaut wird ist hier unerheblich.

Die Temperatur der Korona ist, wie auch die HS, nicht heiss in unserem Sinne, diese Angaben von Temperatur darf man nicht mit Temperaturen auf dem Thermometer vergleichen. Da geht es um Strahlungsdruck und den Energieinhalt der Strahlung. Es gab in den Weiten des Internets auch mal einen, der postulierte eine "eiskalte Sonne", vielleicht kann man das sogar noch googeln. Der meinte gar, man könne auf der Sonnenoberfläche spazieren, weil keine Atmosphäre vorhanden ist, die die Wärme weiterleiten würde. Begründet hat er es damit, dass es am Boden im Tal auch wärmer ist als auf hohen Bergen - ein wenig erinnerst Du mich an diese "Theorie".

Ich habe mal schnell gegooglet : Hier mal die Seite des Erfinders, ein PDF sollte es dazu auch irgendwo geben.

Dass der Sonnenwind beschleunigt wäre mir neu, kann ich aber weder bestätigen, noch dementieren, da muss ich mich erst schlau dazu machen. Täte er das, wäre das zumindest eine nähere Betrachtung und Überlegung wert, da gebe ich Dir gleich mal unbesehen recht.

Materie ist nicht per se inkompressibel, das hängt immer zuerst mal davon ab, wie dicht sie im Grundzustand ist. Jede Materie ist auf Atomebene wie ein Luftballon, viel Hülle, dazwischen nichts und dann ein winziger Kern. Diese Hülle ist aber auch nicht an andere Hüllen angeschraubt, sondern auch zwischen Atomen und Molekülen gibt es einen Abstand, der durchaus variieren kann. Selbst Wasser, welches an sich tatsächlich nicht komprimierbar ist, ändert seine Dichte und damit auch seine Ausdehnung in verschiedenen Temperaturphasen. Einen Vollguimmiball kann ich auch locker zusammendrücken.

Wie weit man sehen kann, kann ich Dir jetzt auch weder bestätigen, noch dementieren, so genau habe ich mich damit auch noch nicht befasst. Immerhin glaube ich den Messungen der Teleskope soweit, dass nach heutigem Stand man 14 Mrd LJ weit sehen kann. Natürlich kann es sein, dass die Berechnungen bezüglich der Entfernung falsch sind - es wird ja keine direkte Entfernung gemessen, sondern über Supernovae und die Rotverschiebung errechnet - aber da es bisher keine bessere Methode gibt, muss ich das einfach mal so hinnehmen.

Herzliche Grüße
Jondalar
 
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon McDaniel-77 » So 21. Jul 2013, 14:28

Hi Ralf, Julian und Jondalar,

Ralf du brauchst dir keine Sorgen bezüglich der Lebensdauer der Sonne zu machen. Sie war vor Millionen von Jahren schon da und wird auch aller Wahrscheinlichkeit nach weiter scheinen. Sie ist ein elektrischer Kreislauf und der Vorteil der EM-WW ist einfach, dass sie im Gegensatz zur allgemein verwendeten Gravitation automatisch Stabilität bedingt. Starke Ströme bedingen starke Magnetfelder, starke Magnetfelder bedingen starke Ströme. Will eines ausbrechen, hält das andere dagegen – elektromagnetische Induktion.

Julian,
du schreibst vom veränderlichen Hubble-Parameter. Die Hubble-Konstante? Das ist ein Widerspruch in sich. Entweder konstant oder veränderlich.
Wäre es anders gewesen, gäbe es uns nicht, kann man immer behaupten, egal zu welcher Religion man sich zugehörig fühlt. Wäre die EM-WW nicht so wie sie ist, gäbe es uns nicht. Was die Verteilung der Materie im Kosmos mit uns zu tun hat? Keine Ahnung, auf jeden Fall leben wir in der Milchstraße und von Dunkler Materie und Dunkler Energie ist hier nirgends was zu entdecken, weil es mathematische Konzepte nicht in der Realität gibt.
Ich glaube auch nicht, dass wir von Millionen bis Milliarden Lichtjahren entfernten Galaxien abhängig sind. Theoretisch genügt unsere Milchstraße. Immerhin liegt die Vermutung nahe, dass wir in unserer Milchstraße auf der Erde nicht die einzigen Lebewesen sind. Vielmehr scheint die EM-WW und somit das „Leben“ der Elementarladung immanent zu sein. Und ich gehe schon davon aus, dass die Elektronen und Protonen überall im Universum die gleichen sind.
julian apostata hat geschrieben:Wenn jetzt so ein Photon in eine Materieansammlung fällt und auf der anderen Seite wieder raus kommt, so hat es beim “Hineinfallen” mehr Energie hinzu gewonnen, als es beim Weg nach draußen verloren hat, weil zu einem späteren Zeitpunkt die Materieansammlung sich ausgedehnt hat und an Anziehungskraft verloren hat.

Du beschreibst ein Photon als massebehaftetes Teilchen, welches durch Schwerkraft beschleunigt oder abgebremst wird. Die Analyse der Rotverschiebung unserer Sonne hat bereits gezeigt, dass es keine gravitative Rotverschiebung gibt. Betrachtet man die „Sonnenscheibe“ so ist das Licht am Rand der am stärksten ins Rote verschoben, weil das Licht vom „Rand“ der Sonne den längsten Weg durch die Plasma-Atmosphäre der Sonne nimmt. Das Licht vom Zentrum der „Sonnenscheibe“ zeigt die geringste Rotverschiebung, weil der Weg durch die Plasma-Atmosphäre der Sonne so am geringsten ist.
Außerdem ist Licht eine elektromagnetische Wirkung von einer Elementarladung auf eine andere. Ein Photon ist kein klitzekleines Kügelchen:
https://www.youtube.com/watch?v=KM2TkM0hzW8
julian apostata hat geschrieben:Vielleicht sind aber Universen, wo niemand drin ist der Normalfall. Denn lebensfreundliche Bedingungen sind so unwahrscheinlich dass man sagen kann. Dass es uns gibt, das gibt’s doch gar nicht!
Aber bei einer unendlichen Zahl von Universen kann so was schon mal passieren.

Der Begriff „Universum“ impliziert bereits, dass es sich dabei um ein Unikat handelt. Begriffe wie „Multiversum, Multiversen, Universen“ sind irrationaler Mumpitz und entbehren jeder Logik und vor allem jeder Grundlage.

julian apostata hat geschrieben:Du hast im Universum standardisierte Glühbirnen, deren absolute Helligkeit man kennt.

Woher will man wissen, dass diese „Glühbirnen“ eine bestimmte Helligkeit besitzen? Die Größe der Lichtquelle und die Entfernung sind unbekannte Faktoren. Mit der Parallaxen-Methode kann man nicht mal die Milchstraße vollständig vermessen. Die größte Reichweite, welche bisher erreicht wurde, sind etwa 7.800 Lichtjahre zum Radiosender PSR B1508+55.

Ich hätte sogar eine bessere Methode zur Entfernungsmessung anzubieten und diese kommt nur mit einer Unbekannten aus, nämlich dem Durchmesser des zu bestimmenden Objekts. Da Sterne aber keine so großen Schwankungen in ihrer Größe haben, dürfte dieser Fehler nur gering ausfallen.
Sonnenähnliche Sterne sollten auch ungefähr gleich groß sein.

Anhand dieser Bildanalyse erkennt man bereits, wie falsch das aktuelle "Vermessungsamt" agiert:
Bild

Jondalar,

Gase sind kompressibel, Feststoffe, Flüssigkeiten sind nicht kompressibel. Atome sind nicht kompressibel. Da die Coulomb-Abstoßung 10^36-mal stärker als die "Gravitation" ist, darf man eine gravitative Fusions-Theorie prompt in den Müll kippen. Sollten auf der Sonne tatsächlich Fusionsprozesse stattfinden, dann nur in der Korona der Sonne, hier sind die Temperaturen mit 10.000.000 K und die starken elektromagnetischen Kräfte am Werk, nur diese sind theoretisch dazu in der Lage Plasmen zu fusionieren.

Das mit der kalten Sonne habe ich schon mal gehört, aber diese Idee ist nur teilweise logisch ;) .

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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Yukterez » So 21. Jul 2013, 15:51

Cocker Spaniel hat geschrieben:du schreibst vom veränderlichen Hubble-Parameter. Die Hubble-Konstante? Das ist ein Widerspruch in sich. Entweder konstant oder veränderlich.

Was für ein Unsinn. Hubbleparameter = Hubblekonstante × √(Dichte × Ausdehnung⁻ⁿ)
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Ralf Maeder » So 21. Jul 2013, 18:49

julian apostata hat geschrieben:
Ralf Maeder hat geschrieben:1. Es wird dort gesagt, dass man in die Vergangenheit der HS schauen kann. Mir war nicht bewusst, dass man ausser den etwa 3K der HS auch anderes messen kann (vermutlich hoeher), wenn man weiter zurueckschaut!? Ich sehe immer nur die Bilder, wo die 3K HS immer feiner aufgeloest wird. Ich dachte, sie waere eine Art Energiewolke, die gleichmaessig ueber das gesamt beobachtbare Universum verteilt sei und mit ihr expandiert, also keine Bereiche gaebe, die wesentlich hoehere messbare Werte hergeben? Habe ich das also immer missverstanden?

Dass liegt daran dass die Masse auch schon im frühen Universum nicht gleichmäßig verteilt war. Wärs anders gewesen, so gäbs uns nicht.

Und der Hubbleparameter war viel höher.

Du brauchst nur die Grafik anschauen und 1.Zeitableitung/Stammfunktion rechnen . Man sieht dann: H ist näherungsweise proportional zu a^(-1,5). Mit anderen Worten: War damals das Universum noch 1000 mal so klein wie heute so war die Ausdehnungsrate ca 31 000 mal so hoch.

Wenn jetzt so ein Photon in eine Materieansammlung fällt und auf der anderen Seite wieder raus kommt, so hat es beim “Hineinfallen” mehr Energie hinzu gewonnen, als es beim Weg nach draußen verloren hat, weil zu einem späteren Zeitpunkt die Materieansammlung sich ausgedehnt hat und an Anziehungskraft verloren hat.

Die Unterschiede von einigen Mikrokelvin sind also ein Fingerabdruck der ungleichmäßigen Verteilung.

Du beziehst dich auf die geringen Schwankungen im Gesamtbild der HS. Das ist natuerlich in den Messdaten zu sehen. Ich meine dagegen aus dem Video verstanden zu haben, dass wir durchaus zurueckblicken koennten und ein frueheres Stadium der HS messen koennten? Und dadurch Schluesse auf die Entwicklung dieser HS ziehen koennen. Oder habe ich das falsch verstanden?
Ralf Maeder hat geschrieben:2. Es wird gesagt, dass die vorhandene Materie nicht ausreiche, um die beobachtete Rotverschiebung verursachen zu koennen.
Es wird heutzutage jedoch davon ausgegangen, dass es weitaus mehr Dunkle Materie als herkoemmliche gaebe. Wie saehe das Szenario mit dieser zusatzlichen Materie aus?

julian apostata hat geschrieben:Wie sähe das Szenario ohne diese zusätzliche Materie aus? Gar nicht sähe es aus, weil dann niemand da wäre, der es beobachten könnte.

Ich hatte hier vergessen hinzuzufuegen, dass der Theoretiker aus dem Video sich auf die These des mueden Lichtes bezog und meinte, dass die vorhandene Masse/Materie nicht ausreiche, um einen solchen Effekt ausloesen zu koennen. Da kam mir dann der Gedanke, dass er sich vielleicht nur auf die "sichtbare" Materie bezog und die Dunkle Materie da aussen vor liess?
julian apostata hat geschrieben:Vielleicht sind aber Universen, wo niemand drin ist der Normalfall. Denn lebensfreundliche Bedingungen sind so unwahrscheinlich dass man sagen kann. Dass es uns gibt, das gibt’s doch gar nicht!

Aber bei einer unendlichen Zahl von Universen kann so was schon mal passieren.

Sicherlich eine interessante Sichtweise. Ob was dran ist, kann wohl niemand sagen.
Ralf Maeder hat geschrieben:Jetzt mal eine Nebenfrage. Worauf begruendet sich die Annahme, dass der Beginn dieser Expansion vor rund 13.4 Milliarden Jahren geschah?

julian apostata hat geschrieben:Du hast im Universum standardisierte Glühbirnen, deren absolute Helligkeit man kennt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Supernova#Thermonukleare_Supernovae_vom_Typ_Ia

Und die Theoretiker und Mathematiker haben jede Menge Weltmodelle, die logischerweise fast Alle falsch sind.

Jetzt können die Mathematiker sagen: Wenn Modell xy richtig wäre, so müsste man eine ganz bestimmte Beziehung zwischen Rotverschiebung und Helligkeit der Standardkerzen beobachten.

Und die Standardkerzen lassen tatsächlich ein ziemlich einfaches Modell vermuten, so wie ich es dar gestellt habe.

Und eine Welt ohne „Raumregen“ passt halt überhaupt nicht zu den Beobachtungsdaten.

Was ist also dein Resumen? Ist der Wert 13.4 Milliarden Jahren irgendwie gerechtfertigt oder ist er deiner Meinung aus der Luft (bzw. falschen Modellen) gegriffen?
Was verbirgt sich hinter dem Begriff "Raumregen"?

Gruss Ralf.
Ralf Maeder
 
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon McDaniel-77 » So 21. Jul 2013, 23:57

Hi Yukterez,

Und was soll dieser mathematische Unfug bedeuten:
Yukterez hat geschrieben:Bild ???


Wiki schreibt Folgendes:

"Hubble-Konstante
Die Hubble-Konstante H0, benannt nach dem US-amerikanischen Astronomen Edwin Hubble, ist eine der fundamentalen Größen der Kosmologie. Sie beschreibt die Rate der Expansion des Universums zum heutigen Zeitpunkt. Mittlerweile wird auch häufig der Begriff Hubble-Parameter verwendet, da die Hubble-Konstante genau genommen keine Konstante ist, sondern sich mit der Zeit verändert. Der homogene Vorgang der Expansion wird als Hubble-Fluss bezeichnet."

Da man keinen Fluss beobachtet, sondern nur den Ist-Zustand kennt, ist diese veränderliche Konstante physikalisch bedeutungslos. Außerhalb des religiösen Mainstreams ist die Urknall-Theorie sowieso schon abgehakt. Irrationale Theorien halten sich nur im Mainstream über Jahrzehnte, die Medien, die Propaganda, der ganze Geldverschwendungsapparat hinter diesen dubiosen Theorien soll ja weiter am laufen bleiben und es gibt genug beteiligte, die alles dafür tun, dass auch jedes noch so dämliche Teilchen aus den wirrsten Köpfen der wirrsten Theoretiker gefunden wird. Alles Interpretationssache - siehe Higgs-Teilchen.

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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Yukterez » Mo 22. Jul 2013, 01:31

McDaniel-77 hat geschrieben:Hi Yukterez,
Und was soll dieser mathematische Unfug bedeuten:
Yukterez hat geschrieben:Standardformel.png

Das besagt nichts anderes, als daß bei geringerem Volumen (a³) und gleicher Masse eine höhere Dichte, und damit stärkere Gravitation geherrscht haben muss. Deshalb musste der Hubbleparameter, da er, je weiter man in der Ausdehnung bzw. Zeit zurückgeht, desto stärker gravitativ gebremst wurde, damals auch umso höher gewesen sein, damit er heute noch seinen heutigen Wert, die Hubblekonstante (die erst seit der Dominanz der dunklen Energie annähernd konstant ist), haben kann. Der Unfug liegt demnach nicht in der Mathematik, sondern anscheinend in deinem Verständnis der Physik. Sofern du der englischen Sprache mächtig bist, empfehle ich daher, deine Hausaufgaben nachzuholen, sonst fange ich noch an, an deiner Kompetenz, bei diesem Thema überhaupt mitzureden, zu zweifeln.

McDaniel-77 hat geschrieben:Da man keinen Fluss beobachtet, sondern nur den Ist-Zustand kennt, ist diese veränderliche Konstante physikalisch bedeutungslos.

Normalerweise kennt man in der Kosmologie die Vergangenheit besser als die Gegenwart, denn das Licht braucht auch seine Zeit, bis es vom Sender beim Empfänger ankommt. Man hat einen Fluß beobachtet, deine gegenteilige Behauptung man habe es nicht wird hier widerlegt: Beweis. Der Hubbleparameter ist nur dann immer gleich der Hubblekonstante gewesen, wenn das Universum weder Strahlung noch Materie, sondern nur dunkle Energie enthielte: Erklärung

McDaniel-77 hat geschrieben:Außerhalb des religiösen Mainstreams ist die Urknall-Theorie sowieso schon abgehakt.

Bla bla.

Bild, Yukterez
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon McDaniel-77 » Mo 22. Jul 2013, 02:09

Hi Yukterez,

du scheinst meine anderen Aufsätze nicht gelesen zu haben. Die Rotverschiebung ist eine Beobachtungstatsache, die Interpretation der Rotverschiebung liegt lange zurück und wurde mittels Doppler-Effekten erklärt. Erst später stellte man fest, dass der Raum zwischen den Sternen und Galaxien nicht Vakuum ist, sondern ein Plasma diesen interstellaren und intergalaktischen Raum ausfüllt. Die Dichte und Qualität des Plasmas schwankt.
Licht wird beim Durchdringen von Plasma ins Rote verschoben. Allein diese physikalische Tatsache falsifiziert die Theorie des expandierenden Urknall-Universums.

Die Behauptung das Universum sei früher kleiner und dichter gewesen und heute und in Zukunft größer und weniger dicht, ist nur eine irrationale Vermutung, welche sich auf die Fehlinterpretation der Rotverschiebung durch Doppler-Effekte stützt.

Du solltest meinen Wink zur Religiosität der Urknall-Theoretiker insofern verstehen, da ein katholischer Priester auf die Idee mit dem Urknall kam und scheinbar "Die Schöpfung aus dem Nichts" gut zu seiner Gottesvorstellung passte.

Als rational denkender Mensch, sollte man Religion nicht mit Wissenschaft in Verbindung bringen, da sich beides gegenseitig ausschließt. An Hokuspokus kann jeder glauben so viel er will, aber er soll die anderen damit in Ruhe lassen.

Konzepte wie Raumzeit haben physikalisch keine Bedeutung, da Raumzeit kein Objekt ist. Eine Theorie die auf fiktionalen Konzepten basiert und diese Konzepte verdinglicht, widersteht keiner logischen Analyse.
Zeit und Raum sind zwei Konzepte. Ersteres ist eine Idee in unseren Köpfen, welche in Wirklichkeit nur die Bewegungen/Wechselwirkungen von Elementarladungen betrifft. Raum ist gleichbedeutend mit Nichts und Vakuum, alle Begriffe beschreiben ein Konzept und kein Objekt. Raum ist kein Objekt, sondern durch Abwesenheit von Objekten gekennzeichnet. Raum kann keine physikalischen Eigenschaften/Wirkungen besitzen, weil Raum kein Objekt ist. Nur Objekte besitzen physikalische Relevanz.

Der Blick ins Universum zeigt uns nahes und fernes Sternenlicht. Je weiter die Lichtquelle von uns entfernt ist, desto größer ist die Rotverschiebung des Lichts. Das hängt damit zusammen, durch wieviel Plasma das Licht reisen muss, bis es bei uns eintrifft. Dieser Umstand impliziert auch, dass unsere Sichtweite fundamental begrenzt ist und somit die realistische Möglichkeit besteht, dass das Universum unendlich groß ist. Wir können nach aktueller Lehrmeinung nur 13-14 Milliarden Lichtjahre weit sehen, da diese ultra weit entfernten Galaxien aber bereits Galaxien sind, und keine komischen Vorstufen von Materieansammlungen, heißt das auch, dass Galaxien schon immer existierten, jedenfalls auch vor 13-14 Milliarden Jahren.
Es gibt keinen Hinweis, dass das Universum einen Rand besäße, vielmehr scheint es wahrscheinlich dass das Universum keinen Anfang und kein Ende hat. Materie verschwindet nicht, d.h. alles existiert ewig weiter und ein unendliches Universum hat auch kein Problem mit dem Energieerhaltungssatz. Ein endliches Urknall Universum logisch zu Ende gedacht ist von Anfang bis Ende reine Fiktion und logisch unhaltbar. Aus dem Nichts entstanden, dann gewachsen bis zur Unendlichkeit und irgendwann komplett ausgekühlt und dunkel? Photonen sind keine Teilchen, sondern nur die elektromagnetische Wechselwirkung von Elementarladungen. Ein Atom welches Licht aussendet ist nach dem Vorgang noch da. Man kann Wasserstoff ionisieren und im Plasmazustand theoretisch beliebig lange Licht aussenden lassen, die Atome verschleißen nicht.

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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Yukterez » Mo 22. Jul 2013, 02:55

McDaniel-77 hat geschrieben:Licht wird beim Durchdringen von Plasma ins Rote verschoben. Allein diese physikalische Tatsache falsifiziert die Theorie des expandierenden Urknall-Universums.

Wenn das Plasma aber homogen verteilt sein soll, dann passt das nicht mit den Beobachtungen zusammen, denn dann müsste das Distanz zu Rotverschiebungsdiagramm so aussehen, daß linear zur Entfernung die Rotverschiebung zunimmt (in Wahrheit steigt sie asymptotisch). Ist es aber nicht homogen verteilt, dann müsste seine Dichte von uns aus betrachtet in alle Richtungen isotrop höher werden, um die hohen Redshifts der nach dem Urknallmodell 13 Mrd Lj. entfernten Protogalaxien zu erklären, was antikopernikanisch wäre.

Bild

Die Geschwindigkeiten im Diagramm sind auf dein Modell übertragen die 'Plasmadichte', wenn du die Rotverschiebung so interpretierst. Es wäre aber noch zu klären, ob beim Durchgang durch Plasma wirklich alle Wellenlängen sauber nach unten verschoben werden, da habe ich nämlich meine Zweifel.

McDaniel-77 hat geschrieben:Du solltest meinen Wink zur Religiosität der Urknall-Theoretiker insofern verstehen, da ein katholischer Priester auf die Idee mit dem Urknall kam und scheinbar "Die Schöpfung aus dem Nichts" gut zu seiner Gottesvorstellung passte.

Und wo sollte sein Gott dann vor dem Urknall gewohnt haben? Im Himmel vielleicht?

McDaniel-77 hat geschrieben:Wir können nach aktueller Lehrmeinung nur 13-14 Milliarden Lichtjahre weit sehen, da diese ultra weit entfernten Galaxien aber bereits Galaxien sind, und keine komischen Vorstufen von Materieansammlungen, heißt das auch, dass Galaxien schon immer existierten, jedenfalls auch vor 13-14 Milliarden Jahren.

Diese Objekte sehen so aus:

Bild

Das sind also nur Vorläufer von Galaxien. Diese ältesten Objekte haben eine Rotverschiebung von 12, da hatte das Universum also schon ein Dreizehntel seines jetzigen Skalenfaktors: http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_the_most_distant_astronomical_objects - die schönsten Galaxien am HUDF sind nicht die ältesten, diese sind da nur als einzelne Pixel drauf, siehe Zeitleiste!

McDaniel-77 hat geschrieben:Es gibt keinen Hinweis, dass das Universum einen Rand besäße

Den gibt es wirklich nicht.

McDaniel-77 hat geschrieben:vielmehr scheint es wahrscheinlich dass das Universum keinen Anfang und kein Ende hat

Räumlich betrachtet stimmt das höchstwahrscheinlich. Zeitlich nur unter Vorbehalt.

McDaniel-77 hat geschrieben:Materie verschwindet nicht, d.h. alles existiert ewig weiter

Richtig, entweder sie wird zerstrahlt und existiert dann als Licht weiter oder umgekehrt, aber verschwinden wird nichts. Das Licht kann sich aber bis zur Unkenntlichkeit ausdünnen.

McDaniel-77 hat geschrieben:Ein endliches Urknall Universum logisch zu Ende gedacht ist von Anfang bis Ende reine Fiktion und logisch unhaltbar. Aus dem Nichts entstanden

Ob es aus dem Nichts entstanden ist sei dahingestellt, das muß beim Urknall nicht sein da der nicht bis zur Sekunde 0 gerechnet werden kann da uns dafür die vereinigte Theorie noch fehlt. Auch die Inflation hat noch kein fixes Modell. Man kann aber sagen, daß die Hintergrundstrahlung, zu deren Zeit es ganz sicher noch keine Galaxien gab, eine Rotverschiebung von 1089 hat, und damit der Skalenfaktor ein Tausendstel seiner heutigen Ausdehnung hatte. Das passt mit dem Muster der CMB gut zusammen.

Wenn man aber postuliert, das alles immer schon fix und fertig da war, dann erklärt das noch viel weniger als die Urknalltheorie, warum und woher das alles.

McDaniel-77 hat geschrieben:dann gewachsen bis zur Unendlichkeit und irgendwann komplett ausgekühlt und dunkel?

Komplett dunkel nur statistisch betrachtet. Es wird Regionen geben, die Materie und/oder Licht innerhalb ihres Ereignishorizontes, der in Metern gerechnet zwar fast gleich bleibt, aber mitbewegt immer kleiner wird (Bild.png) haben, und andere, wo nicht. Das Universum als ganzes wird immer Materie haben, aber innerhalb der verschiedenen Horizonte sieht es wiederum ganz verschieden aus.

McDaniel-77 hat geschrieben:die Atome verschleißen nicht.

Sollen sie ja auch gar nicht!
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon McDaniel-77 » Mo 22. Jul 2013, 13:48

Hi Yukterez,

Zum Plasma

Plasma ist ein Aggregatszustand und verändert die physikalischen Eigenschaften von Materie in der Weise, dass die EM-WW deutlich stärker wirkt. Auf der Erde befindet sich praktisch nur die Ionosphäre im Plasmazustand, ansonsten liegt die Materie hier in den drei anderen Aggregatszuständen vor. Bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang ist das Licht der Sonne ins Rote verschoben, das Sonnenlicht scheint diagonal durch die Atmosphäre und wird dabei quasi ins Rote verschoben, dabei handelt es sich nicht um Plasma-Effekte, vielmehr scheint es sich um eine stärkere Absorption von kürzeren Wellenlänge zu handeln.
Wir wissen auch, dass elektromagnetische Strahlung in Abhängigkeit ihrer Wellenlänge unterschiedlich auf Materie wirkt. Ebenso wissen wir, dass der Zustand der Materie Einfluss auf die Durchdringbarkeit von EM-Strahlung hat.
Die Plasma-Dichte ist nicht homogen, das ist auszuschließen. Es spielt auch eine erhebliche Rolle, wie das Plasma an der Quelle beschaffen ist, denn Sterne sind Plasma-Bälle und besitzen eine Plasma-Atmosphäre. Das ist auch der Grund, warum Quasare eine so große Rotverschiebung aufweisen, obwohl sie in direkter Nachbarschaft zu wesentlich weniger rotverschobenen Galaxien stehen. Das Licht dieser Quasare wird in der Plasma-Wolke um den Quasar schon sehr stark ins Rote verschoben.
Die Lehrmeinung versagt hier wieder komplett, da sie von expandierender Raumzeit ausgeht, welche grundsätzlich als fiktionaler Mumpitz abgetan werden kann, da sich Konzepte (Raum, Zeit, Raumzeit) nicht physikalisch verhalten, sie sind eben keine realen Objekte. Nur reale Objekte wechselwirken, besitzen physikalische Eigenschaften.

Zur Religiosität

Jeder soll glauben was er will, aber die anderen damit in Ruhe lassen. Wer seinen Verstand soweit ausschalten kann, dass er den Glauben der Logik vorzieht, beeindruckt mich nicht. Ich habe für mich selbst keine Möglichkeit gefunden an eine geistige Macht zu glauben, da ich physikalisch geprägt bin und auf Gesetzmäßigkeiten poche und besonders wichtig - die Fragenkette mit dem Postulat "Gott" nicht beendet ist:

- Wenn Gott das Universum geschaffen hat, wer oder was hat dann Gott erschaffen?
- Aus was besteht Gott?
- Wo ist Gott?

Du sprichst die Rotverschiebung von 1089 an und das man nicht weiter "rechnen" kann:
Bild
Wo ist der Unterschied zum HUDF? Ich sehe keinen. Der Faktor 1089 ergibt sich, weil man annimmt die Expansion schritt mit fast Lichtgeschwindigkeit voran. Man verwendet wieder die Doppler-Interpretation, obwohl diese durch die Entdeckung des interstellaren und intergalaktischen Plasmas nicht mehr sinnvoll angewendet werden kann. Die Logik hinter der heutigen Kosmologie und Teilchenphysik ist so verquer, dass es schlimmer nicht sein könnte. Wie dämlich ist die Behauptung, dass das Licht vom Urknall bei uns zu sehen ist? Nach gängiger Theorie hat es ein paar Milliarden Jahre gedauert bis die Erde entstanden ist, d.h. das Licht vom Urknall ist schon längst weg, wir können nicht mit "Überlichtgeschwindigkeit" dem Urknallblitzlichtgewitter hinterher blicken, das Licht ist weg. Dazu müsste die Expansion mit Überlichtgeschwindigkeit stattgefunden haben, damit die Zeit noch reicht, bis das Licht bei uns ankommt, um überhaupt gesehen zu werden. Die Urknall-Theorie und das Gelaber über die Hintergrundstrahlung ist offen gesagt ein riesen Blödsinn.

Außerdem scheinst Du den Witz mit der CMB-Radiation noch nicht erzählt bekommen zu haben:
http://www.bestgamesshop.de/images/cmb_radiation_explained.jpg
Bild
Es gibt keine Hintergrundstrahlung, was man beobachtet ist die Mikrowellenstrahlung unserer direkten Umgebung, das Signal der Milchstraße überdeckt den gesamten Bereich.

Yukterez hat geschrieben: Wenn man aber postuliert, das alles immer schon fix und fertig da war, dann erklärt das noch viel weniger als die Urknalltheorie, warum und woher das alles.


Eine irrationale Urknall-Theorie erklärt weniger, also eine nichts erklärende "Alles war schon immer da - Theorie". Letztere ist nicht falsifizierbar, also keine wissenschaftliche Theorie, die Urknall-Theorie wird tagtäglich falsifiziert, man braucht sich nur die Beobachtungstatsachen vor Augen führen. Ebenso wird tagtäglich die Relativitäts-Theorie durch diesen Blick in den Kosmos falsifiziert. Sämtliche Behauptungen resultieren aus der SRT, wie Schwarze Löcher, Neutronensterne, Pulsare, Quasare etc.. sind völlig aus der Luft gegriffen und widersprechen physikalischen Gesetzen. Außerdem fehlt es an Beobachtungstatsachen. Es wurde noch nie ein Schwarzes Loch oder ein Neutronenstern beobachtet. Eine Behauptung ist keine Tatsache.

Sobald man die elektromagnetische Wechselwirkung als einzige "Kraft" begriffen hat, wird alles logisch. Fragen nach dem "Woher ein Elektron stammt und warum es existiert" sind physikalisch bedeutungslos. Wir werden diese philosophischen Fragen niemals rational beantworten können.

Du sprichst von Licht und Materie. Licht ist kein Objekt, sondern nur die Wirkung von Elementarladungen auf Elementarladungen. Ein Elektron sendet elektromagnetische Strahlung aus. Man darf jetzt nicht ein Photon für ein kleines Kügelchen halten und als Objekt verstehen. Dem ist nicht so, ein Photon ist lediglich ein Konzept, wie wir uns die Lichtausbreitung und Wirkungsübertragung vorstellen können.

Polarisation - Untersucht mit Mikrowellenstrahlung:
https://www.youtube.com/watch?v=KM2TkM0hzW8
Der Versuch in diesem YT-Video zeigt zweifelsfrei, dass Licht nicht aus Photonen besteht, sondern nur die elektromagnetische Wechselwirkung ist. Elementarladungen haben keinen Rand, ihr Wirkungsbereich ist unendlich, die Wirkungsabnahme folgt geometrischen Prinzipien.

MfG

McDaniel-77
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McDaniel-77
 
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