McDaniel-77 hat geschrieben:
Licht wird beim Durchdringen von Plasma ins Rote verschoben. Allein diese physikalische Tatsache falsifiziert die Theorie des expandierenden Urknall-Universums.
Wenn das Plasma aber homogen verteilt sein soll, dann passt das nicht mit den Beobachtungen zusammen, denn dann müsste das Distanz zu Rotverschiebungsdiagramm so aussehen, daß linear zur Entfernung die Rotverschiebung zunimmt (in Wahrheit steigt sie asymptotisch). Ist es aber nicht homogen verteilt, dann müsste seine Dichte von uns aus betrachtet in alle Richtungen isotrop höher werden, um die hohen Redshifts der nach dem Urknallmodell 13 Mrd Lj. entfernten Protogalaxien zu erklären, was antikopernikanisch wäre.

Die Geschwindigkeiten im Diagramm sind auf dein Modell übertragen die 'Plasmadichte', wenn du die Rotverschiebung so interpretierst. Es wäre aber noch zu klären, ob beim Durchgang durch Plasma wirklich alle Wellenlängen sauber nach unten verschoben werden, da habe ich nämlich meine Zweifel.
McDaniel-77 hat geschrieben:
Du solltest meinen Wink zur Religiosität der Urknall-Theoretiker insofern verstehen, da ein katholischer Priester auf die Idee mit dem Urknall kam und scheinbar "Die Schöpfung aus dem Nichts" gut zu seiner Gottesvorstellung passte.
Und wo sollte sein Gott dann vor dem Urknall gewohnt haben? Im Himmel vielleicht?
McDaniel-77 hat geschrieben:
Wir können nach aktueller Lehrmeinung nur 13-14 Milliarden Lichtjahre weit sehen, da diese ultra weit entfernten Galaxien aber bereits Galaxien sind, und keine komischen Vorstufen von Materieansammlungen, heißt das auch, dass Galaxien schon immer existierten, jedenfalls auch vor 13-14 Milliarden Jahren.
Diese Objekte sehen so aus:

Das sind also nur Vorläufer von Galaxien. Diese ältesten Objekte haben eine Rotverschiebung von 12, da hatte das Universum also schon ein Dreizehntel seines jetzigen Skalenfaktors:
http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_the_most_distant_astronomical_objects - die schönsten Galaxien am
HUDF sind nicht die ältesten, diese sind da nur als einzelne Pixel drauf, siehe
Zeitleiste!
McDaniel-77 hat geschrieben:
Es gibt keinen Hinweis, dass das Universum einen Rand besäße
Den gibt es wirklich nicht.
McDaniel-77 hat geschrieben:
vielmehr scheint es wahrscheinlich dass das Universum keinen Anfang und kein Ende hat
Räumlich betrachtet stimmt das höchstwahrscheinlich. Zeitlich nur unter Vorbehalt.
McDaniel-77 hat geschrieben:
Materie verschwindet nicht, d.h. alles existiert ewig weiter
Richtig, entweder sie wird zerstrahlt und existiert dann als Licht weiter oder umgekehrt, aber verschwinden wird nichts. Das Licht kann sich aber bis zur Unkenntlichkeit ausdünnen.
McDaniel-77 hat geschrieben:
Ein endliches Urknall Universum logisch zu Ende gedacht ist von Anfang bis Ende reine Fiktion und logisch unhaltbar. Aus dem Nichts entstanden
Ob es aus dem Nichts entstanden ist sei dahingestellt, das muß beim Urknall nicht sein da der nicht bis zur Sekunde 0 gerechnet werden kann da uns dafür die vereinigte Theorie noch fehlt. Auch die
Inflation hat noch kein fixes Modell. Man kann aber sagen, daß die Hintergrundstrahlung, zu deren Zeit es ganz sicher noch keine Galaxien gab, eine Rotverschiebung von 1089 hat, und damit der Skalenfaktor ein Tausendstel seiner heutigen Ausdehnung hatte. Das passt mit dem Muster der CMB gut zusammen.
Wenn man aber postuliert, das alles immer schon fix und fertig da war, dann erklärt das noch viel weniger als die Urknalltheorie, warum und woher das alles.
McDaniel-77 hat geschrieben:
dann gewachsen bis zur Unendlichkeit und irgendwann komplett ausgekühlt und dunkel?
Komplett dunkel nur statistisch betrachtet. Es wird Regionen geben, die Materie und/oder Licht innerhalb ihres Ereignishorizontes, der in Metern gerechnet zwar fast gleich bleibt, aber mitbewegt immer kleiner wird (
Bild.png) haben, und andere, wo nicht. Das Universum als ganzes wird immer Materie haben, aber innerhalb der verschiedenen Horizonte sieht es wiederum ganz verschieden aus.
McDaniel-77 hat geschrieben:
die Atome verschleißen nicht.
Sollen sie ja auch gar nicht!