Und deshalb möchte ich dir ein Beispiel nennen warum ich der ART und der etablierten Physik misstraue. Sie verkaufen uns das die Korrektheit der ART an ihren klassischen Tests (ich weiss es gibt noch mehr!) nachgewiesen wurde. Einer der ersten war die Berechnung der 43 Bogensekunden der Periheldrehung des Merkurs. Ich hab die entsprechende Gleichung aus der Wikipedia abgeschrieben und mir erlaubt nachzurechnen! Hast du sie schon nachgerechnet??
Ja, ich habe es nachgerechnet. Mit
e:=0.20563 Exzentrität des Planeten Merkur
a:=57.909e9 grosse Halbachse in Metern
P:=0.24085 Bahnperiode des Merkur in Jahren
m:=1.989e30 Masse der Sonne in kg
G:=6.67259e-11 Gravitationskonstante
c:=299792458 Meter/Sekunde
Sehr gut, dann können wir uns ja über die Resultate unterhalten. Ich stelle fest: Die Sonnenmasse ist in meiner Rechnung mit 1,99e33 Gramm (der Wert aus dem Astronomieatlas) und bei dir mit 1,989e30 kg eingesetzt. Das ergibt schon mal eine Differenz mit Faktor 1000. Die Gravitationskonstante bei mir mit 6,67428e-11 also dem SI-Wert und bei dir mit 6,67529e-11. Ich denke es ist sachlich zu rechtfertigen, wenn ich mich an die international gültigen SI-Einheiten halte. Die Differenz ist eigentlich unerheblich, aber dennoch stellt sich mir die Frage wie man Resultate korrekt vergleichen will, wenn man einfach unterschiedliche Ausgangsgrössen in die identische Gleichung einsetzt? Dennoch, die Rechnung stimmt genau. Die Differenz erklärt sich sehr leicht, wenn man nur die „relativistische“ Periheheldrehung betrachtet.
w:=evalf(6*Pi*G*m/(P*a*(1-e^2)*c^2));
ergeben sich 2.083815883e-6 rad pro Jahr.
Und mein Resultat: 2,085364302-3 also fast exakt 3 Zehnerpotenzen Differenz die daraus resultieren, dass du die Sonnenmasse in kg und ich in Gramm eingesetzt habe. Die Restdifferenz resultiert aus dem etwas grösseren Wert der Gravitationskonstante.
Vermutlich hast du die Winkeleinheit Radiant [rad] nicht in 360er-Winkelgrade umgerechnet und/oder die Winkelgrade nicht in Bogensekunden pro 100 Jahre.
Nun das ist korrekt festgestellt, klarer Fehler meinerseits. Denn beide Grössen vergesse ich sonst auf keinem Fall! Sie tauchen noch oft in meinen Gleichungen auf und sind auch eine ihre fundamentalen Grundlagen. Ich habe daher meine Aussage dazu im Text entsprechend korrigiert und bedanke mich für deinen konstruktiven Hinweis.
Nun ist das aber bei weitem nicht alles. Offensichtlich hast du an dieser Stelle nicht weitergelesen. Oder doch? Denn weiter unten stehen meine Gleichungen und im folgenden Text kommt es ja erst zu den richtigen Kritikpunkten in Bezug auf die Periheldrehungen! Das dämliche Gelaber von Bruno beeindruckt mich in diesen Zusammenhang gar nicht! Nicht das ich die Gerbersche Methode nicht kenne, sie ist ja kaum zu übersehen, so steht sie doch keineswegs so hart in der Kritik wie die ART. Eventuell deshalb weil sie bei weitem nicht so bekannt ist. Ich hielt es daher nicht für erforderlich sie zu erwähnen. Tatsache ist jedoch, dass sie manchmal auch als Argument zur Begründung von Kritik an der ART auftaucht. Wer sich damit näher beschäftigen möchte kann dazu eine interessante Arbeit von Walter Orlov hier nachlesen http://home.arcor.de . Leider hat Chaos Bruno nicht begriffen welcher Umstand der Einsteinschen Variante und der Gerberschen Variante gemeinsam ist und sie deshalb beide fragwürdig sind! Saemtliche existenten Berechnungsmethoden beziehen sich auf eine stillstehende Sonne!! Und das obwohl bekannt ist das sie sich bewegt. Wo in welcher Gleichung tauchen im Zusammenhang mit Gravitation die Winkel- bzw. Bahngeschwindigkeit der Sonne auf?? Nirgends! Das die Umlaufbahnen der Planeten Ellipsen sind duerfte ja wohl ausreichend bekannt sein. Schon Keppler hat sich gefragt, warum sie Ellipsen sind obwohl Kreise da doch viel harmonischer waeren!?? Also wo bitte ist die Erklaerung der ach so modernen TP dafuer das es eben Ellipsen sind?? Sie hat 300 Jahre nach Newton immer noch keine Idee dazu!? Und das obwohl sie genauestens weiss, dass und wie schnell sich die Sonne bewegt!!! Dies, aber nicht die Mathematik der ART ist die beeindruckend grandiose Fehlleistung der TP!
Damit ergibt sich für alle, zusätzlich zu ihren Umlauf- und Eigenrotationen, eine dritte simultane Geschwindigkeit! Schon auf die Sonne allein bezogen haben also alle 3 simultane Bewegungen gleichzeitig! Heute jedoch wissen wir mit Sicherheit, dass sich die Sonne mit 19,41km/s im Raum bewegt! Ist das etwa kein guter Grund die genannten Berechnungsmethoden auf der Grundlage der neuen Erkenntnisse weitzuentwickeln?
Vor dem Hintergrund dieses Faktums müssen die Periheldrehungen generell, nicht nur die des Merkurs, völlig neu betrachtet werden. Dazu kommt das Postulat meinerseits, dass die Gravitationsfelder aller Planeten räumlich begrenzt sind und demzufolge sich gegenseitig gar nicht beeinflussen können! Sie wechselwirken, jedes für sich allein(!), ausschliesslich mit dem Gravitationsfeld der Sonne! Damit entfallen zwangsläufig die Berechnungsmethoden auf der Grundlage Newtons und der ART und es sind alternative Gleichungen dazu zu entwickeln, die ohne Masse und Gravitationskonstante auskommen und statt dessen auf den realen geometrischen Bewegungsgrössen basieren. Diese Gleichungen habe ich mich bemüht zu formulieren und sie ergeben mit der Realität sehr gut korrospondieren Resultate. Die zu den Periheldrehungen sind weiter unten im Text zur kritisierten Einstein-Gleichung dargestellt und sie liefern das 100%ig exakt mit der Realität übereinstimmende Resultat. Dabei unterscheide ich allerdings im Gegensatz zur TP klar in zwei sich überlagernde Drehungen, nämlich in die Periheldrehung von 532“ und die Periastrondrehung von 43“! Die Periastrondrehung ist die Drehung des Planeten um den gemeinsamen Schwerpunkt mit der Sonne. Nun sollte die Frage nach dem Warum dieser Unterscheidung beantwortet werden. Der Winkel der Periheldrehung ist wesentlich grösser als der der Periastrondrehung. Somit überlagert die Periheldrehung die Periastrondrehung und addiert sich mit ihr, womit die beobachtete Gesamtdrehung von 574“ resultiert. Warum also sind beide unterschiedlich gross?
Die Periastrondrehung resultiert aus der Radiusdifferenz der Umlaufbahn zwischen Aphel und Perihel und daher sind auch die realen geometrischen Grössen in diese Gleichung eingesetzt, die sich mit dem Bahnradius klar auf die Sonne beziehen. Aus dieser Gleichung ergeben sich exakt die 43 Bogensekunden pro Jahrhundert. Dazu gilt die Skizze der Periastrondrehung die mit der der TP identisch ist. Nur definiert die TP sie falsch als die Periheldrehung. Dazu ist allerdings noch zu sagen, dass die gemeinsamen Masseschwerpunkte der Planeten und Sonne alle innerhalb der Sonne liegen. Eine Berechnungsmethode sie exakt zu definieren gibt es bis dato noch nicht, könnte aber möglicherweise gefunden werden.
Die Gleichung der Periheldrehung ist noch einfacher und enthällt lediglich den Umfang der Umlaufbahn und mit 3600 die Zeitkomponente mit ihrer Doppelbedeutung der Bogensekunden. Warum das so ist, habe im im Kapitel 3 zur Definition der Zeit detailiert begründet. Damit ist keineswegs die Uhrzeit gemeint wie sie allgemein bekannt ist, sondern ein für simultane Mehrfachbewegungen gleichzeitig und einheitlich geltender Massstab, also die imaginäre Zeit it die sich aus der imaginären Einheit ergibt (Minkowski). Die Strecke der Umlaufbahn wird ja von Planeten selbst definiert. Wäre seine Bahngeschwindigkeit bei gegebenen Bahnradius kleiner wäre er gar nicht mehr da, sondern schon längst in die Sonnen gestürzt. Wäre sie grösser hätte er zwingend einen grösseren Bahnradius und damit auch einen grösseren Bahnumfang. Man kann also die Grösse des Bahnumfangs als eine betrachten die alle anderen beinhaltet und muss sie nur ins Verhältnis zu einer realen Zeiteinheit setzen, was ich mit 3600 auch getan habe. In diesen Zusammenhang muss auch berücksichtigt werden, woraus der Impuls der Umlaufrotation resultiert. Hierzu näheres im Kapitel 14 und 17. Dieser Impuls resultiert aus der Bewegung der Sonne selbst auf ihrer Umlaufbahn um eine anderen Mittelpunkt, der nicht der Mittelpunkt der Galaxis sein kann. Auch diese Erklärung bedarf weiter Schritte und muss hier erst einmal so stehen bleiben. Ich kann leider nicht alle komplizierten Details auf einmal erklären!
Da der Radius der Sonnenbahn weit grösser ist, rund 3,8 Lichtjahre, ergibt sich eine entsprechend grössere Periheldrehung. Das gilt für alle Periheldrehungen der Planeten deren numerische Werte mit dem Radius der Umlaufbahn steigen. Sie müssen sich mit dem Radius steigend entwickeln und grösser werden, weil auch die Umlaufzeit entsprechend grösser ist. Da sich alle Planeten mit der Sonne in die gleiche Richtung bewegen legt die Sonne in 88 Tagen der Umlaufzeit des Merkur eine kürzere Strecke zurück als in 365 Tagen der Umlaufzeit der Erde oder in 11,86 Jahren der Umlaufzeit des Jupiters. Daraus folgt auch zwingend die Trochoidenform aller Umlaufbahnen, denn bei einer Geschwindigkeit von 19,41km/s ergibt sich bei Merkur zwischen den einzelnen Perihels ein Abstand von 88d x 24h x 3600s x 19,41 = 147.578.112 km. Eben dieser Unterschied, also die Umlauftrochoide, ist auch im Kapitel zu den Periheldrehungen erklärt und skizziert. Die Linie dieser Trochoide zwischen zwei Perihels ist in jedem Falle länger als der Umfang der realen Umlaufbahn, weil sich die Sonne selbst bewegt. Damit ergibt die Berechnung des Umfangs der Umlaufbahn mit dem bekannten Wert der Kreiszahl Pi niemals die reale Länge der Trochoide und damit inakzeptable Ungenauigkeiten. Auch das wird in den Kapiteln 13.1, 13.3 und 14 begründet bzw. nachgewiesen. Deshalb errechnet sich die reale Grösse von Pi und für jeden Planeten seine spezielle(!) aus dem realen Krümmungsgrad des betreffenden Kraftfeldes und seiner geodätischen Präzession (Formel und Exxeltabelle Kap.5.1, numerischer Wert Spalte 6). Auch die geodätische Präzession kann die TP bis dato noch gar nicht berechnen. Die bekannte Gleichung dazu ergibt eine völlig illusorischen Wert, der mit keinem anderen zusammenpasst bzw. korrekte Resultate in anderen Gleichungen liefert. Sie ergibt sich ebenso exakt aus der Periheldrehung und erweisst sich im weiterem als 100%ig exakt.
Und weil der Fakt, dass sich die Sonne mit genannter Raumgeschwindigkeit bewegt, erkläre mir bitte wie dies mit den Gleichungen nach Newton und Einstein korrekt erklärt und dargestellt werden kann, wenn man dort die Sonne als unbeweglichen Festpunkt definiert? Die TP weiss und sagt doch selbst, dass es im Universum keinen einzigen Punkt mit der Absolutgeschwindigkeit Null gibt und begreift dennoch nicht, dass sie damit in ihren Gleichungen nur eine der simultanen Geschwindigkeiten jedes Körpers berücksichtigt obwohl alle objektiv mehrere gleichzeitig haben? Doch sie weiss es sogar sehr genau! Sie hat nur noch keine Berechnungsmethode gefunden, mit der man mehrere gleichzeitig ablaufende Bewegungen bzw. ihre Geschwindigkeiten ohne vektorielle Addition und mit nur einer einzigen Zeiteinheit für alle in nur eine einzige Gleichung integrieren kann, die dazu noch der Realität entsprechende Resultate liefert. Sie will vermutlich aus Prestiggründen nicht zugeben, dass sie dazu bis dato nicht in der Lage war und noch ist.
Und deshalb ist es so wichtig nach konkreten Widerlegungen meiner Aussagen zu suchen, die physikalisch und mathematisch begründet werden. Solange man das nicht kann oder will, gelten sie als richtig.
Also muss man sich schon genau mit dem sehr umfangreichen Text auseinandersetzten. Was aber wenn du wie bisher den wichtigsten Kernfragen, wie ich schon im letzten Beitrag geschrieben habe, elegant ausweichst und gar nicht darauf eingehst? Darf ich daraus schliessen das du keine Antworten hasst? Hat sie denn die TP überhaupt? Deinen hier verfassten Beiträgen nach traue ich dir eigentlich ausreichend Kenntnisse zu darauf zu antworten. Ist es eine Schande zu sagen, hier weiss ich nicht weiter oder gegebenenfalls einzuräumen, dass eventuell auch andere manchmal recht haben. Warum unterstellt man uns „Cranks“ denn, dass wir den Kopf nur zum haareschneiden haben? Kann es sein das dies gerade auf gewisse Relativisten und andere Etablierte viel eher zutrifft, weil ihnen keine besseren Argumente einfallen sondern nur Beleidigungen wenn man ihnen den Spiegel vorhält?
Ich habe kein Problem damit meine Fehler einzugestehen und lebe immer noch. Also wie sieht es aus? Reden wir nun über Fakten oder wollen wir weiter herumeieren?? Ich würde der Effektivität halber vorschlagen, dass wir uns auf eine Systematik der Vorgehensweise einigen. Ich habe versucht eine logisch aufgebaute Argumentationskette von Kapite 1 bis 21 zu entwickeln. Ich akzeptiere wie schon gesagt dein begrenztes Zeitlimit. Deshalb warte ich auf deinen Vorschlag zur Systematik der weiteren Vorgehensweise um irgendwann ein greifbares Resultat vielleicht sogar Konsens zu erzielen. Ich bin vermutlich zeitlich flexibler als du und kann mich deinem Vorschlag anpassen.
Grüsse Icabaru
