contravariant hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Also wieso gibts den Effekt einmal beim Satelliten und andermal bei Melbourne nicht? Weils so in den Kram paßt?!
Ich darf mich in diesem Kontext einmal selber zitieren:
posting.php?mode=quote&f=8&p=94474contravariant hat geschrieben:
gibt diesen Effekt, man kann ihn auch berechnen. Nur halt nicht mit (1).
Was soll das? Die Uhr in Melbourne läuft der Berlierr Uhr nach? Nur anders als ich es berechnet habe? Oder was?
Zudem hab ich richtig gerechnet. Alle SRT Welt rechnet so. Ich hab es dir verlinkt. Hier noch das Statement von Joachim Schultz dazu:
Zitat:
http://www.quantenwelt.de/technik/GPS/relativitaet.htmlGeschwindigkeit und Zeitdilatation
Aus der speziellen Relativitätstheorie ist bekannt, dass die Zeit für bewegte Systeme im vergleich zum ruhenden Beobachter langsamer vergeht. Die Satelliten des GPS bewegen sich immerhin mit einer Geschwindigkeit von 3,87 km/s. Das sind zwar nur 0,0013% der Lichtgeschwindigkeit, die Zeitabweichung beträgt bei dieser Geschwindigkeit aber pro Tag immerhin etwa 7 Mikrosekunden. Sie Atomuhren in den schnell bewegten Satelliten gehen also aufgrund des speziellen Relativität
7 Mikrosekunden pro Tag nach.
Mal mit "meiner" Formel nachrechnen.
U_äquator = 40074 km, vu_äquator = 40074/(24*3600) km/s = 0,46 km/s
v_rel = v_sat - v_u = 3,87 - 0,46 = 3,41 km/s
Δt = Δt' / sqrt (1 - v_rel²/c²)
Δt = Δt' * 1,00000000006651
Δt' = 24h = 86400
Δt = 86400,00000575
ΔΔt = 5,75 µsGute Übereinstimmung für eine solch grobe Nachrechnung, nicht wahr? Und alles mit der Formel der ZD, wie sie jeder Relativist verwendet.
Dazu kommt dann noch beim Satellit der gravitative Effekt, der im Uhrenbeispiel Berlin-Melbourne aber kompensiert ist.
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